Kein Wunder, sind doch in Hamburg Container allgegenwärtig. Zumindest wenn man einen Blick (am Feierabend?) vom Elbstrand rüber zum Hafen wirft, kommt garantiert ein Container ins Blickfeld, auf einem riesigen Schiff oder es rummst hin und wieder beim Entladen gegenüber in den hausblockgroßen Stapeln bei den Kränen. Aber vielleicht ist es das gar nicht der Punkt, warum wir die Dinger so mögen. Ein Container IST vielmehr schon ein Raum, den man gar nicht erst bauen muss. Wir können uns einen Container einfach aneignen, anmalen, branden, irgendwo hintransportieren und alles reinbauen was nur denkbar ist; Forschungslab, Cafe, Disko, Kiosk… die Möglichkeiten sind grenzenlos. Und wenn er schon etwas gebraucht aussieht und ein paar Beulen hat -um so besser, das schafft Raum für Fantasie, erzählt Geschichten.

Für viele Kunden sind wir schon mit Containern als Entwurfgrundlage für Raumkonzepte tätig gewesen. Nun haben wir zur Abwechslung mal einen Container für uns selbst verwendet, auf der Internorga in Hamburg 2017. Und weil es unfassbar schnell gehen sollte, einfach mit Mobiliar aus dem Fundus. Das ergab trotzdem ein stimmiges Bild und viele gute und nette Kontakte.
2018 haben wir übrigens dem Container eine neue Farbe spendiert und waren wieder auf der Internorga zu Gast. Leider sind die Bilder davon irgendwo auf Instagram verschollen. Trotzdem wunderbar:  ReUse und remix, sehr nachhaltig das Prinzip, das mögen wir auch.